Totenbuch Sowjetisches Speziallager Nr. 3 und Haftarbeitslager Berlin-Hohenschönhausen 1945 - 1949


Totenbuch Sowjetisches Speziallager Nr. 3 und Haftarbeitslager Berlin-Hohenschönhausen 1945 - 1949

Artikel-Nr.: 978-3-89773-757-0
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Totenbuch Sowjetisches Speziallager Nr. 3 und Haftarbeitslager Berlin-Hohenschönhausen 1945 - 1949

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Hrsg.)

Zusammengestellt und erläutert von Peter Erler

Hardcover mit Leineneinband, 128 Seiten, 7 Abbildungen

Im Nordosten Berlins, unweit des einstigen Dorfes Hohenschönhausen, richtete die sowjetische Geheimpolizei nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Sperrgebiet ein. Bis zur Übergabe des Areals an die Staatssicherheit der DDR im Jahre 1951 wurden dort in verschiedenen Hafteinrichtungen annähernd 20 000 Menschen gefangen gehalten. In das sowjetische Speziallager Nr. 3 und das Haftarbeitslager kamen die meisten der Häftlinge aufgrund des berüchtigten NKWD-Befehls Nr. 00315 aus dem Jahr 1945. In den beiden Lagern verstarben zwischen 1945 und 1949 etwa 1000 Menschen aufgrund der extremen Haftbedingungen. Die Toten wurden anonym auf einem nahen Schuttablageplatz verscharrt. Um die Opfer vor dem Vergessen zu bewahren und ihnen ein Totenbuch widmen zu können wertete der Historiker Peter Erler eine Vielzahl deutscher und russischer Archivquellen sowie persönliche Unterlagen aus. Nach langwierigen Recherchen konnten so die Namen und wichtigsten biographischen Angaben von 702 Opfern des sowjetischen Lagerstandortes Berlin-Hohenschönhausen ermittelt und erfasst werden. Daneben enthält das Buch einen ausführlichen Essay über die politischen Hintergründe des Haftlagers und die Haftbedingungen sowie ein Vorwort von Dr. Hubertus Knabe, dem Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen.

 

 

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